Long/Post COVID Syndrom 


KURZINFO:  Long Covid & POST COVID SYNDROM

Entsprechend den=> S1-Leitlinien Post-Covid Syndrom  

https://www.awmf.org/uploads/tx_szleitlinien/020-027p_S1_Post_COVID_Long_COVID_2021-12.pdf


HILFE BEI  -  POST COVID SYNDROM

Entsprechend den=> siehe dort S1-Leitlinien Post-Covid Syndrom  

"Riechtraining" mit Düften von Rose, Zimt, Eukalyptus, Gewürznelke empfohlen, wobei an Sie jeden der 4 Düfte morgens und abends jeweils 30 Sekunden riechen sollen.

Im körperlichen Training sollte eine Überlastung, die zu Zunahme der Beschwerden führen kann (Post Exertionelle Malaise =PEM) vermieden werden. 

Unterstützung eines Coping-Verhaltens d.h. weder Überforderung noch Vermeidung von Aktivität

Um die Alltagsfähigkeit wiederzuerlangen ist das  „PACING“ wichtig:

🔴Belastungsbeginn: Spazieren (langsame Steigerung von Spaziergängen und Tempo etc.), langsame    Steigerung der alltäglichen Belastung (z.B. im Haushalt beginnend vom Kochen => Einkaufen oder/und Zusammenräumen => Putzen)

🔴Bei Verschlechterung der Symptome: Pause machen und nach Abklingen der akuten Beschwerdesymptomatik dann Rückkehr zum niedrigeren absolvierbaren Niveau .

 Als Hilfe dient die 4-P-Regel mit Pacing, Planen, Priorisieren & Positionieren!

Atemübung/Atemtchnik:

 Entsprechend den S1-Leitlinien Post Covid: Die Atemarbeit wird zu 80% vom Zwerchfell geleistet. Das Atemmuster kann durch Erkrankung oder allgemeine Abbauvorgänge geändert sein, was zu einem vermehrten Einsatz der Atemhilfsmuskulatur führt. Folglich kommt es zu einer flachen Atmung, raschere Ermüdbarkeit, Kurzatmigkeit und vermehrtem Energieverbrauch

Die Methode der Atmungskontrolle soll das Atemmuster normalisieren, den Einsatz der Atemmusukulatur incl dem Zwerchfell effizienter machen, es kommt damit zu einem reduzierteren Energieaufwand und folglich zu einer geringeren Atemwegsirritation, geringere Ermüdung und geringerer Kurzatmigkeit.

 D. Pat nimmt eine Sitzhaltung ein, in der er sich abstützen kann und soll langsam atmen: er soll möglichst durch die Nase eingeatmet und durch den Mund ausgeatmet werden. Dabei sollen Brust und Schultern bewusst entspannt bleiben und die Bewegung des Bauches nicht behindert sein. Anzustreben ist ein Verhältnis von 1:2 zwischen Ein und Ausatmungsdauer.

Diese Übung kann über den Tag verteilt mehrmals wiederholt werden, Dauer 5-10 min oder länger.

P.S.: je Indikation & unter Anleitung ausgebildeter Spezialisten werden weiter eingesetzt: Atmen mit gespitzten Lippen, Zwerchfellatmung, Yoga und/oder Buteyotechniken

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